Tanja Langer

 

 

 

(Deutschland)

 

 

Die free

 

Seit mein Vater gestorben ist, will ich immerzu jemanden schlagen. Mein Vater ist gestorben, wenige Wochen ist es her. Ich habe aufgehört, die Tage zu zählen, ich habe nie die Tage gezählt. Ich habe auch nie verstanden, weshalb die Menschen es tun. Die Tage nehmen ihren Lauf, ob du sie zählst oder nicht, so wie das Leben selbst und der Tod.

Der Tod kam vorbei und hat meinen Vater dahingerafft, er ist gerannt wie mein Vater selbst, manche würden jedenfalls sagen, er ist gerannt, als wär er auf der Flucht, ich aber würde sagen, er hatte Spaß am Laufen. Mein Vater war ein alter Nomade, er liebte die Welt und fuhr in ihr herum, er handelte mit Teppichen, Telefonen und Uhren, er handelte mit allem, was ihm in die Finger fiel, zwischen Zagreb und Dubai, zwischen Kairo und Nikosia, der Orient mußte es sein, den Orient hat er geliebt, kein Mensch weiß weshalb, doch so war er.  Mein Vater machte Kinder in all diesen Städten, so wie er mich gemacht hat. Meine Mutter hat oft geflucht, daß er es so trieb, doch wenn er zu ihr kam und lächelte, war sie hin und es war um sie geschehen. Meine Mutter ist gestorben, weil sie oft allein war ohne ihn, sie ist am Warten gestorben und langsam war ihr Tod. Von überall her hat er Karten geschickt, erst ihr und dann mir, und manchmal hat er mich besucht.

Ich träume nun jede Nacht von ihm. Letzte Nacht war ich bleich wie mein Vater beim Sterben, auch meine Lippen und meine Zunge auch. Seit mein Vater gestorben ist, sehe ich überall den Tod. Das heißt, es hat schon vorher angefangen, als hätte ich es geahnt. Ich sah eine Frau an, die ich kannte, und dachte, wie morbid ist diese Haut, und ich dachte, das darf ich nicht denken, doch es hat auch seinen Reiz, so ein fahles, welkes Fleisch in diesem ausgeschnittenen Hemd, das sie trug, und vier Wochen später sagte man mir, es sei mit ihr vorbei. Ich sehe eine Alte auf der Straße und denke, vielleicht ist sie Witwe und muß es ertragen, daß ihr Mann ihr jeden Tag fehlt, oder dieser Mann dort, vielleicht hat auch er es erlebt, zurückzubleiben allein. Ich sehe Menschen, nicht mehr jung, sie hasten am Bahnhof an mir vorüber, und ich denke, vielleicht hat auch er seinen Vater in eine Urne gesteckt, die Asche, die aufs Meer zu streuen zu viel kostet, obwohl das doch idiotisch ist, wie viel schöner wäre es, wir würfen unsere Toten einfach als Asche in die Spree.

Was ich nicht mehr sehen kann, ist der Tod im Fernsehen. Ist dir schon mal aufgefallen, wie oft der Tod im Fernsehen gezeigt wird? Früher dachte ich immer, es ist eine Art Einstimmung auf den Krieg, der sicher irgendwann zu uns kommt, er ist ja praktisch schon überall. Mein Vater fuhr gern in Krisengebiete; er liebte das „Potenzial“; ich würde sagen, er liebte den thrill. Die Leute handelten gern mit ihm, es brauchte auch ständig an Neuem, und mein Vater kam mit seinen Sachen. Überall ist der Krieg im Grunde schon lange, ich meine die Auslöschungen jeden Tag, die wir in unseren Leben erfahren, die Traurigkeiten und Erniedrigungen und Demütigungen und die darauffolgenden Totstellreflexe, denn niemand kann das alles verkraften, die Verletzungen und Schmähungen und Enttäuschungen, für die ist gar nicht so viel Platz, dann kannst du keinen Handgriff mehr machen, keinem mehr in die Augen sehen, kein Kind mehr großziehen und nichts, es muß also am Abend irgendwohin, es muß für uns gesagt werden, wir müssen es hören und mitleiden, dann können wir schlafen gehen und wieder aufstehen und es wieder ertragen, und deshalb ist es doch schön, es im Fernsehen zu sehen. Vielleicht hat es wegen unserem letzten Krieg angefangen, da hat man das Fernsehen ja erfunden, und diese Filme über das Töten und mit den vielen Toten, und es ging die ganze Zeit um die Frage, wer tat es warum, aber das wurde mit der Zeit immer unwichtiger, die Töterei als solche gewann an Tempo. Über den Krieg konnten die Leute am Anfang nicht reden, aber dann konnten sie nicht aufhören damit. Und die ganze Zeit gewöhnten sie sich ans Töten im Fernsehen; und den Tod, der sie im richtigen Leben immer ganz überraschend traf, den vergaßen sie mehr und mehr.

Ihr denkt zu wenig an den Tod, hat mein Vater immer gesagt, der in unserem letzten Krieg noch ein Kind war, ihr macht darum so ein Theater. Aber er selber, das hat er oft gesagt, würde unsterblich sein und hundert Jahre alt, und wir haben alle drei gelacht und haben es geglaubt. Nur waren seine hundert Jahre, wie bei den Katzen, viel schneller verlebt als bei andren. Deshalb ist es müßig, die Tage zu zählen, die Tage haben ihr eigenes Maß, und das ist bei jedem ein andres.

Früher hab ich es mit der Sanftmut gehalten. Seit mein Vater gestorben ist, will ich immerzu jemanden schlagen.

Heute war es eine alte Rentnerin; sie war viel älter als mein Vater; ihr Haar war hochtoupiert und aufrecht ihr Gang. Den Rentnern sitzt der Tod im Nacken, die schubsen und drängeln und haben es eilig, die stechen ihren Gehstock in den Raum hinein, bevor sie ihn betreten, als wollten sie eine Schneise in einen Ameisenhaufen schlagen, als sollten die widerlichen fleißigen Ameisen auseinanderfliehen und Platz machen, und die widerlichen Ameisen, das sind wir, und dieses Mal hat sich die Ameise gewehrt. Seit mein Vater gestorben ist, bin ich ganz dünn geworden und mein Haar ist verfilzt, ich fühle mich oft wie ein Ameisenhaufen, es prickelt und kribbelt und beißt überall und nachts kann ich nicht schlafen, aber was macht das schon, mit dem Schlafen hatte ich es nie. Meine Beine tun mir weh, da ist kein Tier, da ist nur der Schmerz. Einmal hat mir so ein Penner ins Bein getreten, aber heftig, von hinten, und ohne Grund, ein stinkender Typ mit Sonnenbrille und Schuhgröße 47, und der Kraft eines Seemanns. Als ich mich am Boden zu ihm umdrehte, grinste er mich an und spuckte aus. Von diesem Tag an ging ich Pennern aus dem Weg, und allen anderen Figuren auch, denen ich früher so gern ein Lächeln schenkte, weil man doch keinen ausgrenzen soll und weil ich zu denen besonders freundlich sein muß, die so ausgegrenzt wirken, die Verrückten und die Humpelnden und die Schielenden und die Verwahrlosten. Sie haben sich in der U-Bahn auch immer zu mir gesetzt, und meistens war es ganz freundlich. Nur mit den Keuchenden tat ich mich schwer, da habe ich immer so eine komische Angst bekommen, da hab ich mich gezwungen sitzen zu bleiben, und mir nichts anmerken zu lassen, auch wenn ich dann manchmal doch aufgestanden bin und das Abteil wechselte, als wäre mir auf dem Bahnsteig aufgefallen, daß ich zu früh ausgestiegen bin. Ich hab mich oft so geschämt, daß ich sogar auf die Straße raus bin und dann vor mir selber ganz überrascht tat, daß ich falsch ausgestiegen bin, oder ich tat so, als hätte ich etwas vergessen und müßte nun wieder zurück, und dann bin ich wieder runter und rein in die nächste Bahn und kam hundertmal zu spät.

Jetzt komme ich nicht mehr zu spät, denn ich gehe nirgends mehr hin. Jetzt laufe ich nur noch herum und will die Leute schlagen. Vor allem so hübsche, adrette Gesichter, freundliche, normale Frauen, deren Gesicht so unversehrt ist, das ist entsetzlich, so ohne jede Spur dessen, was wir doch alle erleben, das muß man sehen, in diese schöne glatte Textur schlage ich besonders gern hinein. Früher habe ich immer gelächelt, das war im Grunde schwerer, sich so nackig zu machen und zu lächeln. Beim Sex ist das Nackigsein das beste Versteck. Man erfährt dabei praktisch nichts.

Mein ausgemergelter Körper beruhigt die Leute, mein kleines stinkendes Fell, du glaubst gar nicht, wie toll die das finden, die, mit denen ich schlafe. Sie müssen sich nicht anstrengen, sie lieben diesen exzentrischen stinkenden Augenblick, sind vollständig entlastet, wie bei den Nutten, denen sie Geld dafür geben. Mir müssen sie kein Geld geben, ich machs einfach so. Einer hat es trotzdem getan, da hab ich mir neue Stiefel gekauft und meine alten Schuhe neben einen Mülleimer gestellt, damit die Leute sie gleich sehen und nicht erst hineingreifen müssen wie neulich die zierliche Chinesin: sie leuchtete mit einer Taschenlampe in den Müll, bevor sie hineingriff. Sie war schon älter, aber nicht ganz alt, vielleicht wie mein Vater so alt, bestimmt hat sie in einem Imbiß gejobbt, früher, da haben die Leute durch sie hindurchgesehen oder auf sie hinabgesehen, und nur ganz wenige auf Augenhöhe, weil sie es begriffen haben, daß es doch eine gute, anständige Arbeit ist, den Leuten das Essen hinzustellen, aber am Ende hat sie keiner mehr gebraucht, und jetzt will sie keiner mehr, die Chinesin des Schmerzes.

Mein Herz ist grau, doch mein Fleisch ist rosa, seit mein Vater gestorben ist. Ich hätte niemals gedacht, daß die Leute so gern mit einer schlafen, die so stinkt wie ich. Ich glaube, die Leute mögen meine Augen, sie sehen mich mit so einer schönen Notwendigkeit an. Früher, als ich es noch mit Lächeln versuchte, wichen mir viele aus, außer denen, die so selten angelächelt werden, vor allem die überforderten Mütter mit ihren unruhigen Kindern, die dachten, ich mische mich gleich ein; aber jetzt fallen die Leute regelrecht in meine Augen hinein, in diese dunkelblauen Gänge zu meinem grauen Herz, und dann wollen sie mein rosa Fleisch anfassen, das so elendig frisch bleibt, als wollte es mir einen Streich spielen oder mir übel mitspielen, indem es lebt und lebt und lebt, wie das Baby, über dessen glatten schönen Schädel ich mich heute beugte, den ich so gern hätte zerschellen sehen, obwohl ich weiß, daß es nicht gut ist, solche Gedanken zu denken, denn ich war auch ein Baby, um das sich eine Mutter gekümmert hat. Meine Mutter hat gewartet, bis ich alt genug war, mich selbst zu versorgen, dann ist sie erst gestorben, an der Einsamkeit, weil mein Vater so oft weg war und sie allein ließ, dabei hat sie ihn wirklich geliebt. Mit der Liebe, das hab ich lieber gelassen, und jetzt bin ich ausgemergelt und stinke und sterbe sicher auch bald, und da wird das nix mehr mit der Liebe, da will ich wenigstens noch ein bißchen hassen, mit meinem ganzen Potenzial. Die Bilder und Töne und Informationen, die Geräusche und Farben und Angebote, wie soll eine das nur schaffen, das alles an einem Tag, das war mir schon früher manchmal zu viel,

manche kriegen das hin, die waschen sich und lesen die Zeitung und kommen pünktlich zu ihren Terminen. Ich habe immer einen Stein in der Hosentasche, für das Unversehrte, ich halte ihn umschlossen in der Hand, und manchmal lege ich ihn in die Sonne und sehe zu, wie er sich mit Hitze auflädt.

Mein Herz ist grau, doch mein Fleisch ist rosa, und am Ende werde ich entsetzlich alt, und dann muß ich mir was überlegen. Manchmal steh ich nachts an der Spree und sehe ins dunkle Wasser, aber dann denke ich, daß keiner an meinen Vater denkt, wenn ich es nicht tue, und es heißt doch, einer lebt so lange, wie einer oder eine an ihn denkt, und ich will überhaupt und unbedingt nicht, daß das keine mehr tut.

Mein Vater, am Ende, bekam keine Luft, die Lunge versagte, doch einmal hat er noch gesungen, ein altes Kirchenlied, und ganz am Ende, da sah er mich an und sagte nur leise: die free.

Seither denke ich immerzu darüber nach, was das bedeuten könnte: Die free.

Stirb frei.

Ich habe einen Euro gefunden und mir einen halben Liter Milch gekauft. Mein Vater hat gern Milch getrunken, früh am Morgen und spät in der Nacht. Am Ende ist er wie Milch geworden, so weiß. Ich trinke diese Milch auf dich, Papa, sie wird das Leben meiner Knochen nicht verlängern, wie deine nicht zuvor, die weißen Blutkörperchen haben die roten aufgefressen, sie haben sie überströmt, innen und außen warst du weiß wie Milch, und dann warst du Asche, denn du warst ein mittelloser Mann und Asche ist billiger als alles andre. Ist aber auch besser. Von der vielen Milch ist mir ganz schlecht geworden, aber meinem dämlichen rosa Fleisch hat sie geschmeckt, das nicht aufhören will an dich zu denken, obwohl mir davon so elend wird, die blöde Milch, die extrafrische aus dem Thüringer Land, wo die Kühe rosa Zungen haben. „Oma hat Sex mit Pferd“, lese ich gerade, „das letzte Tabu in Deutschland ist gebrochen“, und auf der Spree tanzen die Lichtpunkte in den Wellen und dort leuchtet ein blauer Schriftzug in die Nacht, und der Mann mit dem Jesus-braucht-dich-Koffer hat mich aufgegeben, er hat gedacht, ich wär ein Junkie, und hat sich vom Acker gemacht, der Idiot. Ich hätt ihm gern die Visage gebügelt. Ich hab als Kind mal so einen Pferdeschwanz beim Pinkeln gesehen, wie der Gaul sein Glied rausfuhr, riesengroß und rosaweiß. Eigentlich müßte es doch heißen: d u brauchst Jesus, er müßte doch eine unabhängige Größe sein, aber natürlich, da fallen die Leute drauf rein, daß sie gebraucht werden, wir alle wollen gebraucht werden, denn wenn dich keiner mehr braucht, bist du am Arsch, und wer braucht die kleine Chinesin, die mit der Taschenlampe in die Mülleimer leuchtet?  Ich brauch sie. Ich brauch sie.

Mein Haar ist verfilzt, mein Gesicht wasche ich manchmal. Die Leute sehen gern in meine Augen, denn in meinen Augen wohnt der Tod, und den wollen alle sehen, ohne Angst zu haben, einfach so, und in echt, und nicht im Fernsehen, und weil der Tod in meinen Augen so schön ist, üben sie zu denken: die free. Und wenn man es denken kann, ist es doch irgendwie schon möglich, als minimale Chance. Minimal wie die Tulpenpunkte, Neonpunkte, das Licht der Dönerbude unter der Brücke. Hoffentlich kommt bald einer vorbei, dem ich richtig in die Eier treten kann, sonst trete ich mit meinen Knien gegen das Geländer, bis meine Knie blau sind. Sie hat den Leuten das Essen hingestellt, bitte, und die Leute haben durch sie hindurchgesehen oder auf sie herabgesehen, oder besonders freundlich gelächelt, was aufs gleiche rauskommt, weil sie sie arm finden, weil sie ihnen das Essen hinstellt, dabei ist das doch ein ehrenvoller Beruf, es ist doch wichtig, den Leuten das Essen hinzustellen, mein Vater war eine zeitlang Kellner auf einem Schiff, Steward heißt das. Von überall her schrieb er Postkarten, du mußt immer stolz sein, hat er gesagt, egal, was du tust, Mädchen. Mädchen sagen die Fremden, mit denen ich schlafe, besonders wenn es ihnen kommt und sie seufzen, ich höre das gern, oh Mädchen. Weil ich dann immer an meinen Vater denke und weil er in meinen Knochen weiterlebt, die nicht porös werden wollen, egal wie wenig ich esse, und bald begegne ich den Menschen als Knochenfrau, das wäre doch schön, dann müssen die Künstler neue Bilder machen, dann ist der Tod eine Frau, mit starken, weißen Knochen, an denen rosa Fleisch hängt, und auf dem schönen rosa Fleisch hat sie ein superschönes großes blaues Tattoo, blau wie meine Augen, in denen der Tod wohnt, ein Super-Tattoo: Die free.

Ich sehe wilde Punkte

Mädchen

Mein Vater  ist gestorben, es ist einige Wochen her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tanja Langer, geb. Neumann, wurde 1962 in Wiesbaden geboren und machte dort 1982 das Abitur auf der Dilthey-Schule. Ihre Eltern hatten ein Restaurant.

Sie studierte in Paris, München und Berlin (wo sie seit 1986 lebt) Vergleichende Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte, Philosophie und Politikwissenschaften.

Sie machte ihren Magisterabschluß mit einer Arbeit über das Thema Kindheit als Medium der literarischen Selbstreflexion im Spätwerk von Marguerite Duras und Nathalie Sarraute.

Während des Studiums machte sie eine Grundausbildung zur Fotografin beim Theaterfotografen David Baltzer /Sequenz und veröffentlichte in taz und zitty. Sie engagierte sich bei der Studiobühne der FU, wo sie 1990 ihre erste eigene Inszenierung « Othello » mit 1 Herrn und 5 Damen zeigte. (Ausstattung: die Ostberliner Graphikerin Anke Feuchtenberger, es folgt mehrjährige Zusammenarbeit)

Fortan arbeitete sie als Regisseurin in der Freien Szene Berlin und inszenierte zeitgenössische (Gerlind Reinshagen, Micha Beck u.a.) und eigene Stücke, u.a. « Hagazussa », für das sie vom Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen 1993 ausgezeichnet wurde. Ihr Stück « Ich bin die Nacht » über die jüdische Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger wurde nach Frankfurt/M. eingeladen.

Nach der Heirat mit Uwe Langer und der Geburt ihrer ersten Tochter Josefine 1993 schrieb sie ihr erstes Hörspiel(über die Flucht ihrer Mutter aus Oberschlesien); nach der Geburt der Zwillinge Saskia und Zoé 1996 folgte der erste Roman; sie schreibt für den Rundfunk, den Tagesspiegel, die WELT u. a. über Bücher und Menschen. Zahlreiche Erzählungen für Anthologien.

Inzwischen folgten drei weitere Romane (s. Werk); im Frühjahr 2008 wurde die Oper « KLEIST » des Komponisten Rainer Rubbert in Brandenburg/Havel uraufgeführt (HOT Potsdam; Frankfurt/Oder), für die sie das Libretto schrieb.
Tanja Langer wohnte in Berlin im Wedding, in Charlottenburg und Schöneberg. Sie hat geheiratet und wurde geschieden. Heute lebt sie mit ihren Kindern und drei Katzen am Bahnhof Wannsee.
Neuerdings macht sie work shops mit Jugendlichen an Schulen.

http://www.tanjalanger.de/

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