Nicolae Ungar

 

 

(România, Roumanie, Rumänien)

 

 

 

VISUAL ARTIST

 

 
 

Drawsigns & Horizons

Desemne & Orizonturi

Überzeichen und Horizonte

DesSignes & Horizons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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                                     Nicolae UNGAR

 

http://arthouse-visualarts.blogspot.de/2011/11/nicolae-ungar-romania.html

 

 

 

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NICOLAE UNGAR – ein Name an dem Januarhorizont

Nürnberg, den 17 Januar 2014

 

[ erschienen auf der Seite von Tiny Griffon Galery]

 

Die ersten Januartage tragen auf den Schultern immer noch einen leichten Schal. Es ist ein Winter mit klarem, weitem Horizont. Die Tiny Griffon Galery begrüßt das Neue Jahr 2014 mit der Vernissage des rumänischen Künstlers Nicolae UNGAR, „Überzeichen und Horizonte“ am 17 Januar in Nürnberg, der Heimatstadt Albrecht Dürers . Dies ist das Ende einer künstlerischen Reise, die vor zwei Jahren in Lugoj begonnen hat und weiter ging über Resita, Ramnicu Valcea und Timisoara.

Nicolae UNGAR, geb. am 5. September 1953, ist Absolvent der Kunst-Institutes an der Universität Timisoara (Temeschburg) und Mitglied der rumänischen Union der Künstler, mit zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen.

Wenn das rumänische Wort „Orizont“ seinen deutschen Bruder „Horizont“ leicht findet, verlangt die Übersetzung des Wortes „Desemne/Überzeichen“ das wache Eintauchen unserer Sinne in das rumänische Leben auf dem Land und ist gleichzeitig die wegweisende Brücke zur Quelle seiner Kunst, zu dem „von Gott gesegneten Land Valea Alamajului“, seiner Heimat.

In dieser Bildserie entstehen vor unseren Augen, wenn sie die führende, weite Pinselbewegung verfolgen, grenzlose Landschaften von starker lyrischer Kraft: da ein Wasserfall, dort eine Windmülle, hier der Spiegel eines unendlichen Wasserauges, und dort, weiter, ein Hügel. Immer wieder findet ein Element Eingang in seine Bilder, die die sichtbare Erde von dem Himmel trennt. Und über allem ist dieser bruegel-ische Horizont, wie seine damalige Kunstlehrerin aus Timisoara und seit fast 30 Jahren gute Freundin, die Künstlerin, Elisabeth Ochsenfeld, es genannt hat.

Konrad Adenauer sagte: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben alle unterschiedliche Horizonte“. Der künstlerische Horizont von Nicolae UNGAR ist ein Strauß von Gesten, Zeichen, eine Symphonie der Farben, wo die Schwarzlinie verwendet wird wie bei Pirre Soulage, um das Licht zu kreieren, um den Kontrast zu skizzieren.

Wenn Albrecht Dürer glaubt, dass „wahrhaftig die Kunst in der Natur steckt“, ergänzt Nicolae UNGAR mit seiner eigenen Definition seiner Kunst: „Die höchste Kreation unserer Welt ist die Natur und wir, die Künstler, können sie nur mit von Gott gegebener Begabung ergänzen. Daher ist meine Kunst eine Abbildung der Natur, ein ungelöstes Bild der Natur, ohne Qual und Mühe, weil all die Techniken und die Instrumenten mit Spontaneität verwendet sind“. Wie bei Corneliu Baba, mit dessen Kunst Nicolae UNGAR während der Studienzeit in Kontakt kommt, und über den er sagt: „Seine künstlerische Hand ist wie ein Flügel“. Es gibt keine anderen Ähnlichkeiten bis auf den Wunsch, die Materie übersichtlich zu machen durch Ihre Überlagerung im Bild „Der Himmel ist über der Landschaft und nicht die Landschaft über dem Himmel“.

Die Kunst von Nicolae UNGAR ist auch ein wiederkehrendes Plädoyer zur Unterstützung, Ermutigung der Kreativität in den frühen Jahren der Entwicklung eines Kindes. Er selbst kommt aus einer einfachen Familie mit gesundem und spontanem Humor und wurde stets unterstützt seine eigene Farb- und Formsprache zu finden. Und diese Suche sieht er als eine Art Investigation, es ist die Suche nach einer Betrachtung der Dinge, und deren Übersetzung in Farbe und Form, damit der Betrachter sie versteht.

Seine landschaftlichen Bilder sind durch die tiefe Intensität atemberaubend. Man möchte sich ein Schritt von ihnen entfernen, um auf der Fläche des inneren Augen die ganze Schönheit absorbieren zu können. Erst dann versteht der Betrachter auch, dass die Dinge- wie die Windmühle, das Bott, das Haus- sich von ihrer eigenen Funktionalität entfernen und dadurch umso stärker an Horizont ästhetischem Sinn gewinnen.

Nichts ist überflüssig in seinen Bildern, es herrscht eine harmonische Ordnung in seinen Motiven. Genauso wie in seinem Leben, denn er hat gelernt, dass es lebensnotwendig für einen Künstler ist, zu wissen und zu können, nicht nur zu schaffen sondern auch zu zerstören, zu löschen, wegzulassen „um Dich zu befreien, um von Neuem und für Neues Platz zu schaffen“

Nicolae UNGAR ist ein Künstler der Gesten, der Zeichen, der seine Linie, seine Form und seine Farbe in der Rudaria findet, dieser Ortschaft seiner Kindheit, wo der Winter hart sein kann, genauso aber wie seine künstlerische Identität.

Nach dem Mysterium des Monats Dezember mit der Geburt Christi und der symbolträchtigen Art von Stefan Pelmus, schauen wir in dieser Ausstellung zu einem ruhigen, klaren Horizont, dem von Nicolae UNGAR.

 

 

Veronica Kirchner

 

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