Michaela Prinzinger

 

Porträt-Prinzinger : Apostolia-Goudousaki

 

(Österreich)

 

 

 

Der blaue Vorhang

 

 

Mein erste Woche in Kaindorf. Schwarzer Regen rieselte vom Himmel, klopfte an die Scheiben, bildete graue Schlieren mit wirren Mustern, Mäandern, ja Schienensträngen und Autobahnen, auf denen die Tropfen hinunterglitten, manchmal auch quer, vom Wind getrieben, zitternd haften blieben, dann wieder zögerlich weiterrückten, warteten, weiterrückten, warteten, durch Regenrinnsale genährt anschwollen, dann schrumpften, fast vertrockneten, um doch nur wieder ineinanderzulaufen, anzuwachsen und auf drei oder vier Fahrspuren hinunterzugleiten. Mein Fenster war ein Land, durchzogen von Straßen, Gassen und Wegen, eine Landkarte mit angedeuteten Erhebungen und Senkungen, die in verschiedenen Braun- und Grüntönen schraffiert waren. Gleich würden sich Seen, Flüsse und Bäche zu einer einzigen riesigen Wasserfläche vereinen, mit Ebbe und Flut. Jetzt war Flut, das wusste ich. Es war Juni und Neumond, und kein Stern blinkte am Himmel. Mein Fenster war ein lidloses Auge, den Gezeiten ausgesetzt, konnte sich nicht schützen durch ein kurzes, erleichterndes Schließen, konnte nicht schlafen und nicht nachtträumen, nur tagträumen. Was ohnehin die schönere Art zu träumen war. Ich war drin, alles andere war draußen. Kalt, niederträchtig, böse. War drin das Gute? Ich wusste es nicht. Ich schaute nach gegenüber, zum Fenster des anderen Hauses. Dort stand keiner, es war dunkel, kein Licht drang heraus, nur der Rahmen glänzte silbrig im Licht der Straßenlaterne. Es war ein schlichter Metallrahmen und neu eingesetzt. Er passte nicht zu den übrigen Fenstern des Hauses. Die waren aus Holz, alt und rissig, die Farbe, vom jahrelangen Öffnen und Schließen zerschunden, blätterte ab. Jaja, sagte ich ins Telefon und ließ die Worte rauschen. Das Mobilteil des Faxgeräts setzte sekundenweise aus und so hörte ich nur Halbsätze, abgehackte Wörter, ersticktes Gelächter. Ich musste mir meinen Reim darauf machen. Mein Blick wanderte hinüber zum Fenster, es war nicht unterteilt, sondern eine einzige spiegelnde Fläche, vom grellen Licht der Straßenlaterne angestrahlt. Sie sirrte, setzte kurz aus, flackerte leise, entschloss sich dennoch, weiterzuleuchten. Der blaue Vorhang war, wie die ganze Woche schon, zugezogen. Man hörte so viel von vernachlässigten, verhungernden Kindern hinter geschlossenen Gardinen, über Väter, die in Kellerlöchern ihre Töchter schwängerten, über Entführer, die ausgeklügelte Belüftungssysteme erfanden, um ihren Opfer gerade so viel Sauerstoff zuzuführen, damit sie am Leben blieben. Du, ich weiß noch nicht, sagte ich ins Telefon, vielleicht morgen, ich ruf dich an, bis dann. Ich hielt den Hörer in der Hand und konnte mich nicht entschließen, den Platz am Fenster zu verlassen. Das Fensterauge litt an grauem Star, das Fensterland versumpfte. Im Auto könnte ich den Scheibenwischer anschalten, dem Seufzen der Wischblätter lauschen und mit den Blicken den Wasserbahnen folgen, die sich am Rand der halbmondförmigen Wischfläche bildeten, die – von einem unmerklichen Wind zur Seite getrieben – sich auffächerten in Bachläufe und Rinnsale. Das Ticken der hin- und hergleitenden Bügel würde mich langsam einschläfern, mein Hinterkopf würde auf die Kopfstütze zurücksinken und meine Lider immer schwerer werden. Aber mein Fenster hatte keinen Scheibenwischer, es musste die Wassermassen auf seine Weise bewältigen. Der schwarze Regen rieselte nicht mehr, sondern prasselte gegen die Scheiben. Vielleicht hagelte es auch schon, Trommelwirbel schwoll an, vielleicht würden Pockennarben an meiner Fensterscheibe zurückbleiben. Ich hielt mir die Ohren zu und trat einen Schritt zurück. Die Scheibe klirrte und schien sich aus dem bröseligen Kitt zu lösen. Der blaue Vorhang gegenüber regte sich nicht. Dort drüben schien keiner Angst vor dem Unwetter zu haben. Vielleicht, weil er nichts mehr fühlte und ihm alles gleichgültig geworden war. War der Mensch ans Bett gefesselt? Saß er im Rollstuhl? War er blind? Taubstumm? Die blondierte Frau, die ich gestern an der Eingangstür gesehen hatte, hatte zwei Einkaufstüten getragen. Sie war dünn, zu dünn für meine Begriffe. Die Strähnchen hingegen, die ihren Hinterkopf schraffierten, waren zu breit. Kein guter Friseur, dachte ich. Ihre natürliche Haarfarbe, ein stumpfes Dunkelblond, kam am Kragen ihrer Sommerjacke zum Vorschein. Der junge Mann, der ihr kurz darauf gefolgt war, musste ihr Sohn sein. Er kam vom Auto, das er an der Ecke geparkt hatte, auf die Haustür zu. Seine Schuhsohlen klackerten auf dem Asphalt, er ging beschwingt, zielgerichtet, siegesgewiss. Dieser Gang machte ihn sexy. Er trug einen Instrumentenkasten, vielleicht war ein Cello darin.

Wer lebte hinter dem blauen Vorhang? Vielleicht sein Großvater, der nicht mehr vors Haus ging. Sonst schien es keinen weiteren Mann in der Familie zu geben. Zumindest hatte ich im Verlauf meiner ersten Woche in Kaindorf keinen gesehen. Überhaupt, Kaindorf. Es war irgendetwas zwischen Kleinstadt und Dorf, nur ohne die Vertrautheit des Dorfes und ohne die Anonymität der Städte. In Kleinstädten, die manchmal sogar Kreisstädte mit gehobenen Ansprüchen waren, zuweilen zu Landeshauptstädten heranwuchsen, die sich als Weltstädte fühlten, gab es nichts Prickelndes. Nichts, das es wert gewesen wäre, dort zu leben. Dieser Meinung war ich jedenfalls, als ich nach Kaindorf zog. Der Frühling hatte sich dieses Jahr verspätet, da eine lange, nicht enden wollende Kälteperiode über den immer noch rauchenden Kaminen lastete. Bleiche Gesichter zeichneten sich unter den Regenschirmen ab, zerfurcht von der Sehnsucht nach Sonne und Licht. Endlich war Juni, doch durch die Luft wirbelte Schnee. Helle Flöckchen schwebten nicht nur von oben nach unten, sondern auch von unten nach oben. Es war Pappelschnee, Blüten mit einem zarten Baumwollflaum, die, vom Wind gezaust, sich auflösten in durchsichtige Fusseln und sich in Pollenfeinstaub verwandelten. Zum Glück war ich dagegen nicht allergisch. Dazu kamen die Lindenblüten, die von den Windböen über das Kopfsteinpflaster der Alleen getrieben wurden und in den Ritzen zwischen den Steinen hängenblieben. Der Wind zog und zerrte an ihnen, bis sie sich nicht länger festklammerten und sich dem Luftstrom ergaben. Das war mein erster Eindruck von Kaindorf: das Wirbeln des Pappelschnees und der Tanz der Lindenblüten. Nach wenigen Tagen war der Regen gekommen, ein beharrlicher Regen, der manchmal leise vor sich hintröpfelte, dann wieder zu einem wuchtigen Starkregen anwuchs. Jedenfalls hörte er nicht auf, sondern unterbrach sein Rauschen für zehn Minuten, für halbe Stunden, im Höchstfall für ein paar Stunden. Hätte es nicht geregnet, wäre mir der blaue Vorhang gar nicht aufgefallen. Zunächst jedenfalls nicht. Die Farbe war nachtblau, und die Gardine selbst aus einem schweren Verdunkelungsstoff. Er warf grobe Wellen, wie ein Teich, über den ein Windstoß fegt. Das Nachtblau hob sich vom Metallrahmen des Fensters ab, ließ ihn schimmern und glitzern im Licht der Straßenlaterne. Der Anblick war schön. Der Metallrahmen war wie ein Vers, der Gedichten ihre Form gibt. Durch das Fensterauge der Einzimmerwohnung blickte ich im Regen zum Vorhang gegenüber. Ich selbst mochte keine Gardinen, höchstens Rollos. Gardinen hatten etwas Geheimnisvolles, und ich hasste Geheimnisse. Ein Rollo ratterte, wenn man es auf- und niederzog. Das klang ganz anders als das Schleifen der Gardine, wenn sie über die Gardinenstange glitt. Der raschelnde Stoff flüsterte, während die Querstangen des Rollos eine regelmäßige Struktur schufen, sich auffächerten und sich über dem Fensterbogen zu mehreren Stofffalten rafften. Da musste man hinhören, während man beim Rollo weghörte. Schade, morgen kann ich nicht, sagte ich ins Telefon, und kehrte an meinen Platz am Fenster zurück. Mein Fester war nackt und kahl. Ich sollte mich besser hinter der Gardine vestecken, wenn ich das Nachbarhaus beobachtete. Die Blondine trat aus der Haustür. Da es kein Vordach gab, hantierte sie mit aufgespanntem Regenschirm umständlich mit den Schlüsseln. Eine nackte Glühbirne hing über dem Eingang. Auf Äußerlichkeiten legte diese Hausgemeinschaft keinen großen Wert. Sie kramte in ihrer schwarzbraunen Handtasche. Wer lebte hinter dem blauen Vorhang? Ein contergangeschädigter Bruder, jetzt um die Fünfzig, für den man sich schämte? Der mit seinen kurzen Ärmchen fuchtelte und womöglich keine Beine hatte? Sie schüttelte missmutig den Kopf, kramte noch einmal ihren Schlüsselbund hervor und schloss die Haustür wieder auf. Vermutlich hatte sie etwas vergessen. Erst eine halbe Stunde später klappte die Tür endgültig hinter ihr zu. Ich atmete auf, und zog mich für heute zurück. Schicht zu Ende, dachte ich. Wieso, sagte ich ins Telefon, du hast doch gesagt, es geht heute Abend. Darauf habe ich mich jetzt eingestellt. Das kannst du mit mir nicht machen. Ich knallte den Hörer auf die Gabel und kehrte an meinen Logenplatz zurück. Auftritt Sohn, wieder dieser Hüftschwung. Kurz hielt er vor dem Fenster mit dem blauen Vorhang an, sein Profil zeichnete sich vor dem dunklen Hintergrund ab, er tastete seine Hemdtaschen ab, dann seine Hosentaschen, irgendetwas schien er zu vermissen. Er sah unzufrieden aus, verzog die Mundwinkel, machte auf dem Absatz kehrt und ging zurück zu seinem Wagen, den er ein paar Meter weiter abgestellt hatte. Er schloss die Beifahrertür auf, setzte sich, langte ins Handschuhfach und wühlte darin herum. Mir wurde nicht klar, ob er gefunden hatte, was er suchte. Sein Gesichtsausdruck blieb undurchdringlich, als er wieder ausstieg und auf das Wohnhaus zuging. Die Pappeln in der Straße hatten, vom Wind gepeitscht, all ihre Blüten verloren. Sie trieften, gebeugt von der Last des Regens. Die Stämme wirkten aufgedunsen und zum Bersten gefüllt mit Feuchtigkeit, riesige Wasserspeicher mit atmender Haut. Der graublaue Himmel war verhangen, dünne Wolkenschleier spannten sich über den Horizont. Von hier aus konnte ich den Horizont sehen. Das war mir in der großen Stadt nie gelungen. Neben dem Nachbarhaus begann das Ödland, es war das Ortsende von Kaindorf, markiert von einem Schild, auf dem der durchgestrichene Ortsname stand. Es war, als ob Kaindorf dadurch für immer von der Landkarte der Erinnerung gelöscht wurde. Nach dem Ortsschild zog sich das asphaltgraue Band der Straße über zwei oder drei Kuppen, bis es sich hinter einer Biegung verlor, als endete dort die Welt. Ich hatte den jungen Mann aus den Augen verloren. In der Zwischenzeit musste er im Haus verschwunden sein. Sein Wagen, ein dunkelgrüner Mittelklassewagen, war so unauffällig, dass er sich ins Ortsbild fügte wie die Pappeln und Linden und das Stück Himmel am Ende der Straße. Es hatte einen Kofferraum, in den ein gefesselter Mensch passen würde. Du und deine Fantasien, hörte ich am Telefon. Ruf doch die Polizei, dann hast du Gewissheit. Die breiten Reifen waren offenbar durch Schlamm und Dreck gepflügt, und die Seitenspiegel äugten nach hinten, immer auf der Hut vor einem Verfolger. Der junge Mann hatte einen Dreitagebart, unter dem das schmale Gesicht fast verschwand. Doch die leuchtend grünen Augen zogen die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Grün schien seine Lieblingsfarbe zu sein, der Wagen, das T-Shirt, die Schuhe waren in verschiedenen Grüntönen. Er schob sich die Sonnenbrille in die Stirn. Sonnenbrillen… Bei diesem Dauerregen genau das Richtige, murmelte ich. Die Ohren waren schmal und eng anliegend, die Ohrläppchen ebenfalls zart. Ich hatte mir angewöhnt, Menschen nach ihren Ohrläppchen zu beurteilen. Je fleischiger, umso sinnlicher die Person. Je zierlicher, umso zurückhaltender der Mensch. Unerwartet stürzte die Mutter aus der Haustür und rannte mit verzerrtem Gesicht auf den Sohn zu. Ob vor Ekel oder Schmerz, war auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Er breitete die Arme zu einer schützenden Umarmung aus und nahm sie vorsichtig auf wie ein flatterndes Vögelchen. Irgendetwas murmelte er ihr ins Ohr, das sie zu beruhigen schien. Dann umfasste er ihre Schultern mit dem linken Arm und begleitete sie zur Haustür. Sie lehnte den Kopf an seine Schulter, ihr Rücken zuckte, während seine Hand über ihren Scheitel streichelte, dann über ihren Hinterkopf bis zu ihrem Nacken hinunterglitt und den dritten Halswirbel sanft massierte. Mit Massage kannte er sich offenbar aus. Mit der freien Hand drückte er die Haustür auf, die von der Mutter offen gelassen worden war, und schob sie hinein. Dann machte er auf dem Absatz kehrt, ging zügig zurück zum Wagen, öffnete den Kofferraum und holte den Cellokasten heraus. Die Metallverschlüsse auf dem schwarzen Kunststoff blitzten im Licht der Straßenlaterne auf. Dann verschwand er im Haus. Der nachtblaue Vorhang regte sich nicht. Schlaflos wälzte ich mich von einer Seite auf die andere, ohne Ruhe zu finden. Die Bilder des vergangenen Abends gingen mir nicht aus dem Kopf.

Der Vollmond stieg satt und orangerot über die Dachziegel, zerfloss am Dachfirst und schien schwerelos ins All zu entschwinden. Dabei war er doch nur ein Trabant der Erde, hatte kein Eigenleben, seine Schwerelosigkeit war nur geborgt. Ja, du hast recht, sagte ich ins Telefon, bei Vollmond drehen alle durch. Du hörst Streit, wunderst dich über die Verrücktheiten in der U-Bahn, legst deinen Kopf zurück und schaust in die Sterne. Dann wird dir klar, dass der alte Mann oder das Kind im Mond schuld an allem ist. Ja, gut Nacht, ich denk auch an dich. Die Telefonschnur, die es ja längst nicht mehr gab, verband mich mit dem Ohr des anderen. Wie eine Nabelschnur, die unsere Körper mit demselben Rhythmus durchpulste. Liebe, das nächste Mal, hattest du gesagt. Und ich war nach Kaindorf gegangen, um zu vergessen.

Und hier hatte mich der blaue Vorhang gefangen genommen. So sehr, dass ich alles andere vergaß: die Nächte, die nicht enden wollten, die Küsse, die auf meiner Haut brannten. Hier wurde ich zum beobachtenden Auge, zum wertenden Gewissen. Was war das Geheimnis hinter den blauen Wellen? Sie teilten sich nicht wie das Rote Meer, sie verharrten in ihrer Bläue, starr und undurchdringlich.

Am nächsten Morgen war er wieder da, der Sohn. Vielleicht war er gar kein Sohn, sondern ein junger Liebhaber. Sein Hüftschwung kam mir in den Sinn, der wie ein Signal wirkte. Morgen werde ich Erkundigungen einziehen, sagte ich mir. Das geht nicht mehr so weiter mit diesen Halbwahrheiten, ich will Gewissheit. Doch genau diese Ungewissheit, der blaue Vorhang, brachte mir die Erlösung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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KURZVITA

 

Michaela Prinzinger (6. März 1963 in Wien) ist eine Neogräzistin, freie Autorin, Dolmetscherin und Übersetzerin.

Nach dem Studium der ByzantinistikNeogräzistik und Turkologie/Islamwissenschaft an der Universität Wien und der Promotion im Fach Neogräzistik an der Freien Universität Berlin war Prinzinger zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Byzantinisch-Neugriechischen Seminar, später Universitätslektorin in Wien, Post-doctoral Fellow an der Princeton University und Habilitationsstipendiatin des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Wien. Seit 1995 ist sie als freie Autorin, Dolmetscherin und Übersetzerin in Berlin tätig.

Für ihre zahlreichen Literaturübersetzungen aus dem Griechischen wurde sie durch die Übersetzerwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, den Deutschen Übersetzerfonds, die österreichische IG Übersetzerinnen Übersetzer und die Literaturabteilung des österreichischen Bundeskanzleramtes gefördert.

Ausgezeichnet wurde sie mit dem Joachim-Tiburtius-Anerkennungspreis (Berlin 1995), dem Literaturförderpreis beim Kulturpreis Neukölln (Berlin 1995), dem Griechisch-Deutschen Übersetzerpreis (München 2003) und dem Österreichischen Staatspreis für Literaturübersetzung 2015 (Klagenfurt 2016).

Im August 2014 stellte Michaela Prinzinger ihr deutsch-griechisches Internetportal diablog.eu zur Förderung der griechischen Sprache, Kultur und des deutsch-griechischen Verständnisses vor.

 

www.diablog.eu 

www.michaela-prinzinger.eu

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