Ashia Grzesik

 

Foto: Ben Z Mund

 

(Polen – USA – Deutschland)

 

 

www.ashiagrzesik.com

 

 

Interview

 

 

 

 

JB: Ashia, Du wurdest noch in der kommunistischen Periode in Wrocław in Polen geboren. Wurde Dir damals schon die Musik in die Wiege gelegt?

 

AG: Ja, so kann man es sagen, mein Vater war ein Bluesmusiker, sogar in einer Band. Und er spielte immer Schallplatten mit Rock, Soul, aber auch mit klassischer und Folkmusik.

 

JB: Aber dann wurde 1981 in Polen das Kriegsrecht verhängt, und Eure Familie floh vor der Unterdrückung nach Deutschland. Vor Amerika hast Du in Hamburg gelebt.

 

AG: Ja, wir wohnten dort drei Jahre, bevor wir an die kalifornische Küste zogen.

 

JB: Und in Amerika hast Du begonnen, ein Instrument zu spielen. Warum fiel die Wahl auf das Cello und wer waren Deine Lehrer?

 

AG: Die Geschichte mit dem Cello ist wirklich lustig. Meine Eltern hatten, als wir an der östlichen San Francisco-Bay wohnten, von einem lokalen Jugendorchester gehört. Das Orchester hatte dreißig Violinspieler, einen Cellisten und keine Viola. Meine Eltern dachten sich also, es wäre am besten, wenn ich, als die ältere und größere dem Cellisten zur Seite stehe, und die mittlere von uns drei Schwestern Viola spielt. Heute bin ich darüber glücklich, weil das Cello mir erlaubt, zu singen, was mit der Viola nicht so einfach wäre.

 

 

       Foto: Ashia Grzesik

 

 

JB: Du bist beeinflusst vom Zirkus und dem Kabarett, in beidem konntest Du langjährige Erfahrungen sammeln…

 

AG: Ja, ich liebe das Theater, den Tanz und die Bewegung. Als kleines Mädchen träumte ich davon, Tänzerin zu werden. Auf gewisse Weise lebe ich diesen Traum bei meiner Arbeit mit darstellenden und körperlich arbeitenden Künstlern aus. Es war großartig, als Sängerin und Charakterdarstellerin in der Vagabond Opera die Welt des Kabarett und des Theaters zu entdecken. Ich mag es, auf diese Art Songs zu schreiben und zu komponieren – Geschichten zu erzählen und den richtigen Sound und die Musik zu finden, diese Geschichten auszudrücken. Ich habe auch eine Leidenschaft für Theaterproduktionen. Es begann mit der Show “O” im Cirque du Soleil, einer riesigen Show, aber heute bevorzuge ich kleinere intimere Produktionen in verschiedenen Theatern und bei Gastspielen.
 

 

Ashia with the Vagabond Opera, Live from Vancouver (2010)

 

 

Ashia Grzesik of Vagabond Opera at Beloved Festival, 2010

 

 

 

 

JB: Neben Klassik und Kabarett-Musik hat Dich auch die amerikanische Folkmusik inspiriert. In diesem Jahr warst Du eine von vier Sängerinnen des American Songbird Festival bei einer Tournee durch 17 deutsche Städte.

 

AG: Es ist ja fast unmöglich, nicht von amerikanischem Blues und Folk beeinflusst zu sein! Die Lieder und Klänge rühren jede menschliche Seele und lassen jedes Herz erklingen! Das American Songbird Festival stellte vier amerikanische Songwriterinnen vor – aber jede von ihnen – von uns – war anders. Eisige kanadische Musik aus Ottawa, New York Kabarett, Rauchiger New Orleans Jazz und der Indie-Pop aus Portland, Oregon – alles wurde in der Tour zusammengeführt. Eine breite Palette von dem, was die amerikanische Musiklandschaft zu bieten hat. (www.jaro.de/de/kuenstler/american-songbirds-festival).

 

 

Ashia Grzesik performing live at Mississippi Studios with Todd Bayles, opening for the musical artist « Bitch », 2010. Original song by Ashia Grzesik

 

 

American Songbirds: ASHIA & THE BISON ROUGE live in Bochum, 30. März 2014

 

 

JB: Deine Liebe zur Folkmusik ist verbunden mit einem starken Gefühl für Harmonie, Frieden und Ökologie. Gerade Deine neueste CD “Diesel vs. Lung” ist beeinflußt von ökologischen Themen?

 

AG: Ja, ich wuchs in Kalifornien und im Washingtoner Teil von Seattle auf, in beiden Regionen wird sehr auf ökologische Bildung geachtet. Ich lernte frühzeitig recyclen, kompostieren und die Umwelt zu respektieren, sowohl in der Schule als auch zu Hause. Das letzte Album ist aber auch inspiriert von den Industrieregionen im schlesischen Polen und im Norden der Tschechischen Republik.

 

 

 

 

JB: Auf diese Weise bist Du thematisch nach Europa zurückgekehrt, nach Polen, aber auch nach Tschechien und sogar nach Deutschland. Ist es die Sehnsucht nach Deinen Wurzeln, ein Gefühl von Schicksal, ein Gefühl, dass sich die Kreise von Deiner Geburt bis heute jetzt schließen?

 

AG: Meine erste Tournee als Solistin in Zentraleuropa, zwischen Polen und Tschechien war im Februar 2011. Durch einfaches Networking und Herumfragen, konnte ich eine Tour zusammenstellen, die auch nach Kraków und Prag führte. Gerade hatte ich das Album Bison Rouge mit fünf neuen Songs herausgebracht und hatte das Gefühl, damit auf Tour gehen zu müssen. Ich zog einen Wintermantel und Stiefel an, schnallte das Cello auf den Rücken, packte die CD’s und Kleidung in Rucksack und Rollkoffer und fuhr mit Bussen und Zügen los.

Vor jedem Auftritt musste ich sehen, wie ich meine Dinge auf die Bühne bringe. Ich war allein und konnte niemanden anstellen. Gewöhnlich kam ich müde an den Spielorten an, aber voller Energie und Aufregung. Sogar mit der größten Erschöpfung, konnte ich von irgendwoher Energie aus meinem Inneren schöpfen und die Songs und Cello-Stücke herüberbringen. Die Spielorte waren klein, aber immer voll mit warmen und aufmerksamen Zuhörern. Eine Strecke mit der Eisenbahn führte durch die böhmischen Gebirge in meine polnische Geburtsstadt Wrocław. Im Zug waren nur wenige Reisende, ich war allein in meinem Abteil und überließ mich meinen Gedanken. Im Rhythmus der Schwellenstöße und die vorbeiziehenden Tannenwälder vor Augen, wuchs in meinem Herzen ein starkes Gefühl. Etwas Reines und Großes.

Als ich in die Staaten zurückkehrte, traf ich meine Cello-Lehrerin aus der High-School in Seattle, WA. Sie ist eine großherzige, weise, aber strenge russische Cellistin. Ich erzählte von meinem Erlebnis im Zug.

Sie sagte: “Du hast das Schicksal gefühlt, Deine Bestimmung”.

Nach einem Jahr kehrte ich ich für eine erneute Frühjahrs-Tournee zurück, mit noch mehr Auftritten und noch mehr Zugfahrten. Auf dieser Tour war ich für eine Shakespeare-Aufführung im tschechischen Ostrava eingeladen, und danach begleitete ich mit meiner Musik einige Monate lang innerhalb eines Engagement die berühmte “Dummy”-Show mit Varieté und Akrobatik im Berliner Chamäléon.

In der Zwischenzeit hatte ich noch das oben erwähnte Album “Diesel vs. Lungs” herausgebracht, inspiriert von der Ökobewegung der amerikanischen West-Coast und den Industrielandschaften in Schlesien. Ich durfte in Portland, Oregon, wo ich eine Weile gelebt hatte, einige Songs dieses Albums unter dem Titel “Polish Immigrant Songs” aufführen.
Und obwohl ich den pazifischen Nordwesten liebte, haben mich meine slawischen Wurzeln gerufen, oder vielleicht sogar das Schicksal. Ich verließ Portland und lebe nun in Berlin.

 

 

Ashia & Olga. Firlej 4.03.2014 Panny z dobrych domów

 

Benefit-Koncert für karikative polnische Hilfsorganisationen. Klub Firlej Wrocław, 2014.

Maciej Czemplik – Gitarre | Żenia Betliński – Kontrabass | Michał Polak – Percussions

 

 

JB: So bist Du also schlussendlich in Berlin gelandet, um Dich hier niederzulassen?

 

AG: Schlussendlich? Nein, es gibt kein schlussendlich, aber auf gewisse Weise macht es einen Sinn, in dieser Stadt zu leben. Es scheint die Verbindung aller Dinge zu sein, mit denen ich aufgewachsen bin und die ich liebe. Eine Stadt zwischen Ost und West. Eine wiedervereinte Stadt als Brücke zwischen Ost- und Westeuropa und den Vereinigten Staaten. Es gibt eine Straße in meinem Bezirk Neukölln, in der es ein polnisches Delikatessen-Geschäft auf der einen Seite, und direkt gegenüber auf der anderen Seite einen Bio-Laden gibt. Und es gibt so viel Natur in und die Stadt herum…

 

JB: Danke Ashia für dieses Interview, wir freuen uns auf Deine nächsten Ideen und neue Musik, und wünschen Dir viel Glück!

 

 

       Foto: Petr Kiska

 

 

 

Für die LEVURE LITTERAIRE, Jörg Becken (Berlin)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Biography

 

 

 

Ashia’s eigene Songs, begleitet mit ihrem Cello, reflektieren ihre Sehnsucht nach ihren polnischen Wurzeln , sind aber auch ein Echo aus Rock, Pop , Indie- und Folkelementen des Landes, in dem sie aufgewachsen und dem sie verbunden ist, sowie Einflüssen der klassischen Musik. Diese Mischung ist für sie ganz selbstverständlich – wurde sie doch im polnischen Breslau geboren, wuchs in den Vereinigten Staaten auf und absolvierte dort ihre musikalische Ausbildung, Reisen führen sie in viele Länder.

Ashia ist Teil einer wachsenden unabhängigen Musikszene in den USA, die Folk und klassische Klänge bis hin zu Rock und Pop-Musik vereint. Ihr unverkennbar eigener Stil mit Gesang und Cello-Begleitung ist sehr unkonventionell, nicht-traditionell und teilweise sehr klassisch.

Fünf Jahre lang hat sie in Las Vegas bei der renommierten Produktion der Show « O » des Cirque du Soleil mitgespielt. Eine ihrer Kompositionen für das Theaterstück « Die Grauen Schwestern » wurde in ihrer langjährigen Heimatstadt Portland, Oregon, ausgezeichnet.

Von Frühjahr bis Herbst 2013 trat Ashia im Berliner Chamäleon in der berühmten Varieté-Show “Dummy” auf, mit ihren eigenen Kompositionen für Cello, Stimme und elektronisches ‘Looping’, als Begleitung für die akrobatische Choreografie.

Ashia hat mehrere Alben produziert, u.a. Pay to be loved » im Jahr 2007 in Las Vegas, während ihrer Arbeit im Cirque du Soleil, und « Bison Rouge  » im Jahr 2011 in Portland, Oregon.
Das deutsche Plattenlabel JARO Medien veröffentlichte 2013 ihr aktuelles Album « Diesel vs Lungs », das von den Journalisten unter die Top 20 für den Monat Oktober in den World Music Charts Europe gewählt wurde. Sie orientiert sich darin stark an ökologischen Themen, für die sie sich an der amerikanischen West-Coast interessiert hat.

Sie ist Mitglied verschiedener Musikgruppen in Portland, z.B. der Vagabond Opera oder dem Portland Cello Project. Immer wieder arbeitet sie international mit anderen Künstlern zusammen. So kooperierte sie in Tschechien mit dem Shakespeare-Sommer Festival in Ostrava, aber auch mit Musikern aus Polen, Deutschland und Polen. Hier improvisierte sie zuletzt In ihrer Geburtsstadt Breslau mit Jazzmusikern. Im Jahr 2013 erhielt sie die Auszeichnung “RACC Grant” der Stadt Portland für ihr Projekt « Polnische Einwanderer-Songs » verliehen.

Im Frühjahr 2014 war Ashia mit dem “American Songbirds Festival” auf Deutschlandtournee, das vier nordamerikanische Singer-Songwriter vereinte: Ashia & The Bison Rouge aus Portland, Rachelle Garniez aus New York, Kyrie Kristmanson aus Ottawa und Stephanie Nilles aus New Orleans.

 

Seit 2014 lebt Ashia in Berlin.

 

 

       Foto: John Labovitz

 

 

 

Discography

 

 

 

EUROPEAN STORE!

JARO Medien GmbH – Bismarckstr. 43 – D-28203 Bremen

www.jaro.de

US/NORTH AMERICA:

http://ashiaandthebisonrouge.bandcamp.com/music

 

 

 

                       Diesel vs. Lungs, 2013

 

 

 

                       Single the Cover, 2012

 

 

 

                       Winter Songs, 2012

 

 

 

                       Bison Rouge, 2011

 

 

                       Pay to be loved, 2007

 

 

 

Internationale Presse

 

 

Deutsche Presse

„Ihre fantastische Stimme zwischen punkigem Alt und dramatischem Sopran wird von slawischer Leidenschaft und Tiefe getragen. Musikalisch gibt es Geige, Ukulele, Akkordeon, Trompeter und vor allem ein Cello, das Ashia selbst spielt. Über Folk und Klassik kommen am Ende aber doch meist zufängliche Pop-songs raus.“ – 8/10. Armin Siebert – Melody & Rhythmus

 

„Stimmlich beherrscht Ashia ein breites Spektrum zwischen Alt und Sopran und vermittel auf diese Weise in ihren Songs eine einzigartige Atmosphäre von dramatischem Poprock. Ihrem Cello ringt sie dank moderner Elektrotechnik immer wieder neue Klangfärbungen ab, die so recht zu der extravaganten Ausdrucksweise der Polin passen. So erliegt man ziemlich schnell dem geheimnisvollen Charme dieser 45 Minuten intensiver Musik.“ – Sound & Image De

 

 

Diesel vs Lungs – Album (2013)

TOP 20 World Music Charts Europe October & November 2013!

 

“Captivating” Portland Mercury

”Absolutely Tremendous!” Capitol Public Radio

 

“Ashia Grzesik’s voice moves from ethereal to earthy as easily as a seal slipping into water. She weaves pop/rock sounds with a Slavic/classical sparkle, grounded by the cello and her Polish roots.” – Oregonian

 

“This new full-length (Diesel vd Lungs) is something remarkable, though, a wildly ambitious but not-at-all-unwieldy mixture of classical music, traditional Polish and Slavic folk musics, chamber pop, and other styles that defy categorization….a singular talent and a huge creative force.” – Portland Mercury

 

“Ashia Grzesik’s expansive musical vision… the release of Grzesik’s colorful new album, Diesel vs. Lungs, which, like much of her theatrical, multilingual music, owes as much to the European cabaret tradition as to American pop.” – Willamette Week

 

“She is a three-ring slyph, a vaudeville dervish, a woman after our own hearts….Aptly entitled Bison Rouge (the new EP), it ranges from parlor popular to European avante garde. Her siren voice calls and dismisses cellos, accordion, drums, string quartets, and trumpets at a whim, whirling your ears down into your heart and out into the aether. It is beautiful.” – Seattle Pi

 

“You can compare how her songs sound to any number of pieces written by Tom Waits, Tori Amos or Laurie Anderson. Indeed, her new album, “Diesel vs Lungs,” would sit comfortably on your shelf next to records of such artists. However, there’s something uniquely “Grzesik” about this musician, something sui generis…..the Polish-born immigrant combines over-the-top artsy theatricality with the kind of down-to-earth, self-deprecating humor that endears you to your favorite greasy spoon waitress. In other words, Grzesik was clearly born to dazzle folks with her talent, but apparently lacks the pretension that can mark some divas.” – Portland Tribune

 

 

Poland Press

Na “Diesel vs Lungs” znalazło się sporo tekstów polskich, czasami przeplatanych angielskimi wstawkami, a w utworze “Głupie Bajeczki” zabrzmiał nawet najpopularniejszy polski temat kołysankowy” –

“Na Wojtusia z Popielnika”. Etnosystem.pl

 

„Korzystając z jej zachwycającego głosu i cudacznych, porywajacych melodii wiolonczeli, Ashia Grzesik tworzy utwory składające sie z folk, pop, kabaret i indie-rock w jej solowym nagraniu “Ashia and the Bison Rouge.” Jej tworzenie odzwierciela tęsknotę do jej Słowiańskich korzeni, i łączy wpływy Szopena i muzyki cygańskiej z bluesem, rockiem, i otwartymi harmoniami Nowego Świata. Jej piosenki i opowiadania, na równi z humorem jak i poważne, przywołują wspomnienia o przodkach, środowisku, i miłośći.” – docelu.pl

 

 

Bison Rouge EP Press

“She is a three-ring slyph, a vaudeville dervish, a woman after our own hearts….Aptly entitled Bison Rouge (the new EP), it ranges from parlor popular to European avante garde. Her siren voice calls and dismisses cellos, accordion, drums, string quartets, and trumpets at a whim, whirling your ears down into your heart and out into the aether. It is beautiful.” Seattle Pi

“…one can’t help but hear a collage of influences. Grzesik can certainly give Joanna Newsom a run for her whimsy, she possesses the old-world charm and quirky dramatics of Regina Spector and the cello-punk instincts of Bonfire Madigan, and her voice vacillates between the throaty alto of Amanda Palmer and the ethereal soprano of Maria Callas. Simply put, she’s got a little bit of everything.” – Portland Monthly

 

 

Other

“…Utilising her full vocal range and putting in a virtuoso performance on cello, accompanied only by accordian. Is this folk? It’s mixed with classical, but yes it’s folk, most certainly: Grzesik sang of her Polish Grandmother’s numerous ploys to discourage her family from moving away from home; ranged through intimate tales, both emotional & mature, tossed in jaunty escapades; and sang in English and Polish. It was nicely varied and consequently never boring…. I should mention her voice – a sumptuous but delicate soprano which scales, sometimes violently, but to good effect, to a forceful almost ‘rock’ vocal.” – Zaph Mann, Oregon Public Broadcasting

 

“Harnessing haunting and intense cello lines, this artist’s mesmerizing composition was praiseworthy for its sincer originality and stunning musical range. The delicate score traversed vast depths of emotion and wordlessly acted as a meditative cushion to our ears.” Drammy Award for best Original Music 2009-2010

 

 

Pay to be Loved Album Press

“Ashia combines the vocal sensibilites of Elenie Mandel and the avante-garde musical approach of The Dresden Dolls with the intensiveness of P.J. Harvey. How could this not be good?”- Mite Mutant, The ChickenFish Speaks

 

“Ashia’s unconventional sound is sometimes haunting, alternating among broad ranges of styles, volumes, and speeds at most unexpected moments…an album praiseworthy for its sincere originality and stunning musical range.” – Melanie Fried, Elmore Magazine.

 

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